Bitcoin: die Zukunft der digitalen Währung

Bitcoin: die Zukunft der digitalen WährungZittau, 27. März 2020. Hat sich für die FAns der Kryptowährung zu Beginn des Jahres alles rund um das Bitcoin Halving gedreht, das mit Ende Mai erwartet wird, so scheint es seit geraumer Zeit nur noch ein Thema zu geben: Covid-19 – ausgelöst durch das Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit verbundene Pandemie.

Zeigt sie auf den symbolischen Bitcoin oder zählt sie gerade eins und eins zusammen?

Foto: Icons8_team, Pixabay License

Anzeige

Verliert der Bitcoin weiter oder legt er wieder zu?

Verliert der Bitcoin weiter oder legt er wieder zu?

Der Bitcoin ist die erste – seit dem Jahr 2009 – öffentlich gehandelte Kryptowährung. Inzwischen ist er in manchen Ländern ein wichtiges Zahlungsmittel. Per 27. März 2020 um 9.56 Uhr entsprach ein Bitcoin 6.080,12 Euro

Fotografik: Gerd Altmann, Pixabay License

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Handlungs- oder Anlageempfehlung dar. Ergebnisse der Vergangenheit bieten keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen, diese können sowohl niedriger als auch höher ausfallen.

Dass das Virus einen derartigen Einfluss auf den Kryptomarkt nehmen könnte, hätte wohl vor wenigen Wochen kein Experte vorhersagen zu können. Vor allem konnte der Bitcoin nicht als Krisenwährung überzeugen. Wobei es hier nun andere Ansätze gibt, die verfolgt werden. Eventuell kann der Bitcoin nämlich doch von dieser Krise profitieren und demnächst ein unglaubliches Comeback hinlegen.

Was für Kryptowährungen spricht

Gegenüber dem von manchen sogenannten "Fiatgeld", also Euro und Co., genießen Kryptowährungen einige Vorteile. Aufgrund der Tatsache, dass das Geld nicht aus Verbindlichkeiten durch die Kreditvergaben geschaffen wird, sind für Verwaltung, Regulierung wie Versicherung weder eine Zentralbank oder ein Staat erforderlich. Der Wertaufbau sowie die Sicherheit der Transaktionen können durch die dahinter befindliche Blockchain-Technologie gewährleistet werden. Zudem wird durch diese Technologie auch die Ausführung der Transaktionen erleichtert. Das ist auch der Grund, warum hier kaum Transaktionskosten anfallen - ganz egal, ob die Transaktion innerhalb eines Landes stattfindet oder beispielsweise zwischen Deutschland und Kanada durchgeführt wird.

Zu beachten sind aber nicht nur die Vorteile, sondern auch die Schattenseiten, die keinesfalls außer Acht gelassen werden dürfen. So hängt die Kaufkraft der Kryptowährungen von Angebot wie Nachfrage ab. Solange die Akzeptanz gering ist und weiterhin gesetzliche Zahlungsmittel im Mittelpunkt stehen, bleibt die ausgesprochen starke Volatilität der Kryptowährungen bestehen. Das ist aber nicht nur unbedingt ein Nachteil – denn hier kann man mit dem entsprechenden Näschen auch hohe Gewinne einfahren, wenn sich der Markt wie gewünscht entwickelt. Ein weiterer Punkt, der kritisch anzumerken ist: Die Entwicklungen der Kryptowährungen sind kaum vorhersehbar – in der Vergangenheit gab es immer wieder (böse) Überraschungen, die dafür sorgten, dass man zum Teil richtig viel Geld verlor.

Investieren oder ignorieren?

Das letzte Kursbeben fand am 12. März 2020 statt: Der Bitcoin-Preis war von 8.000 US-Dollar auf knapp 6.000 US-Dollar abgerutscht; am Freitag, den 13. März, folgte dann eine weitere Korrektur auf unter 4.700 US Dollar: Das Coronavirus hat auch den Kryptomarkt infiziert.

Doch wie geht es jetzt weiter? Wird der Bitcoin weiter an Boden verlieren und noch höhere Verluste einfahren oder folgt jetzt das Comeback? Noch sind sich die Experten uneinig. Wer etwa über Coincierge nach Informationen sucht, der wird mitunter vielversprechende Prognosen zu Gesicht bekommen, aber auch auf die eine oder andere Warnung stoßen, jetzt keinesfalls in Bitcoin und Co. zu investieren.

Nachfolgende Szenarien können durchaus als realistisch eingestuft werden, wobei – und das mag besonders interessant sein – das Ende in beiden Fällen fast gleich ist.

Was passiert jetzt bis zum Bitcoin Halving?

Bis zum Bitcoin Halving, das für Mai 2020 erwartet wird, bleibt der Bitcoin in einer Seitwärtsbewegung. Das heißt, vermutlich wird es keine großartigen Kursbewegungen geben. So könnte sich der Bitcoin zwischen 6.200 US-Dollar und 6.800 US-Dollar bewegen. Natürlich sind – tagesabhängig – ein paar stärkere Ausbrüche nach oben wie nach unten möglich, am Ende wird jedoch das Bitcoin Halving den entscheidenden Ausschlag geben. Das heißt, nachdem es zur Halbierung der Rewards gekommen ist, folgt der Beginn eines neuen Höhenflugs.

Es kann aber auch noch weiter nach unten gehen. Das heißt, der Bitcoin verliert bis zum Halving noch etwas an Boden und kann sogar unter die 3.000 US Dollar-Grenze rutschen. Aber auch in diesem Szenario bleibt am Ende das Halving, das für den Beginn eines neuen Höhenflugs sorgt.

Doch könnte das Bitcoin Halving total überschätzt werden, sodass es gar nicht zu einem neuen Höhenflug kommt? Natürlich, jedoch ist das aus Sicht vieler ausgesprochen unwahrscheinlich. Bislang hat nämlich jedes Bitcoin Halving für einen Bullenmarkt gesorgt – und letztlich auch ein neues Allzeithoch mit sich gebracht.

Jetzt ist besondere Vorsicht geboten

Prognosen sind jedoch immer mit Vorsicht zu genießen. Die Zukunft mag vielversprechend sein, jedoch gibt es keine Garantie, dass Bitcoin und Co. demnächst wieder zulegen können. Man sollte daher nur frei verfügbares Kapital investieren.

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Foto Frau: Icons8_team, Pixabay License, Fotografik: geralt / Gerd Altmann, Pixabay License
  • Erstellt am 27.03.2020 - 09:11Uhr | Zuletzt geändert am 27.03.2020 - 10:07Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige