Mehr Umsatz durch die Inbound Methodik erzielen

Mehr Umsatz durch die Inbound Methodik erzielenZittau, 6. August 2019. Zittauer Unternehmen müssen teils besondere Werbeanstrengungen Unternehmen, wollen sie ihr Absatzgebiet über die Dreiländerregion Oberlausitz hinaus erweitern – andererseits ist es einfacher geworden, denn die Marketingmethoden und die Ausgestaltung des Marketing-Mix haben sich über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt. Während früher die Werbung primär über Zeitungen und Flyer stattfand, findet sie heute wohl vor allem im Internet statt.
Abbildung oben: Endgültig vorbei ist die alte Marketing-Welt, immer wieder neue Vorgehensweisen bestimmen das Geschehen, das sich vorrangig online abspielt

Anzeige

Die Chance: In vier Phasen aus Interessenten treue Kunden machen

Die Chance: In vier Phasen aus Interessenten treue Kunden machen

Wenn es nur wenige Minuten oder gar Sekunden sind, bis sich der erste Kunde meldet, ist die Freude über den Erfolg groß

Doch viele Unternehmen machen immer noch immer das, was früher durchaus gut funktionierte und sich heute jedoch oft genug als Fehler oder gar abmahnreifer Wettbewerbsverstoß erweist: Sie betreiben persönliche Kaltakquise, tätigen unerwünschte Anrufe bei Privathaushalten oder verstopfen mit Flyern die Briefkästen. Aber auch im Internet findet noch immer derartiger Werbespam seinen Weg in die E-Mail-Postfächer – und das in etlichen Formaten bis hin zur verlinkten Website, die mit unterschiedlichsten Werbebannern bestückt ist, die im Sekundentakt aufpoppen.

Dabei haben Studien bereits bewiesen, dass diese direkte Art von Werbung sehr unerwünscht bei den Empfängern ist. Wer schaltet bei der beginnenden TV Werbung nicht um? Und die Hälfte der Adressaten lässt Werbebriefe ungeöffnet in den Papierkorb wandern. Wenn all diese Werbemethoden erwiesenermaßen nicht sonderlich effizient sind, wie sollen dann mehr Kunden für mehr Umsatz gewonnen werden? Eine Lösung dazu lautet Inbound Marketing. Beim Inbound Marketing wird dafür gesorgt, dass der Nutzer "seinen" Anbieter von allein findet, ohne dass aktiv Werbung betrieben werden muss.

Inbound Marketing wirkt in gewisse Weise intensiver als klassische Bekanntheit. Es nützt doch nichts, wenn ein Anbieter zwar auf sympathische Weise sehr bekannt wird, aber dennoch keiner kauft, weil kein möglichst gut zugeschnittenes Angebot, das irgend ein konkretes Problem des Kunden in spe löst, auf einfach zu bestätigende Weise unterbreitet wird!

Wie das Inbound Marketing funktioniert

Damit das Inbound Marketing zum Erfolg wird, müssen mehrere Phasen durchlaufen werden.

Phase 1: Anziehung

In der ersten Phase wird dafür gesorgt, dass die Nutzer überhaupt auf die eigene Website gelangen. Dafür ist es extrem hilfreich, mit den wichtigsten Begriffen bei Google auf der ersten Seite positioniert zu sein. Mit Hilfe diverser SEO Maßnahmen (Suchmaschinen-Optimierung) ist dies durchaus erreichbar.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Nutzer durch verschiedene Social-Media-Kanäle auf den Anbieter aufmerksam werden.

Bevor jedoch Links auf Twitter und Co verbreitet werden, muss dafür gesorgt werden, dass die zu besuchende Seite mit Inhalt gefüllt werden. Content ist einer der wichtigsten Punkte, wenn es um das Thema Suchmaschinenoptimierung und Nutzerzufriedenheit geht.

Phase 2: Konvertierung

Im zweiten Schritt geht es um die Konvertierung. Ein Nutzer, der sich auf der Seite befindet, soll schließlich nicht einfach so wieder gehen, sondern wenigstens seine Kontaktdaten hinterlassen. Da ein Nutzer nicht ohne sein ausdrückliches Einverständnis per E-Mail angeschrieben werden darf, ist es ausschlaggebend, dass dieser aus eigenem Antrieb seine Kontaktdaten hinterlässt und deren Speicherung und Nutzung erlaubt. Dies kann zum Beispiel über ein Formular oder einen Call-to-Action Button geschehen.

Doch ohne weiteres wird der Websitenbesucher dies nicht tun. Für die Herausgabe seiner Kontaktdaten sollte ihm etwas angeboten werden; auch – auch wenn es nur eine exklusive PDF-Datei mit Tipps und Tricks zu einem bestimmten Thema ist.

Phase 3: Abschluss

War der Content qualitativ auf einem so hohen Niveau, dass der Nutzer ihn gut fand und seine Mailadresse hinterlassen hat, gilt es nun, dass dieser zum Kunden wird. Da eine Einverständniserklärung vorliegt, kann der Leser nun angeschrieben. Ein Angebot mit Willkommens-Bonus kann Wunder wirken!

Der Anbieter sollte sich ausführlich mit dem Thema E-Mail-Marketing, das riesig ist, auseinandersetzen. Keinesfalls jedoch sollte der Nutzer oder Neukunde zugespammt werden mit etlichen E-Mails. Ein Newsletter pro Woche oder alle 14 Tage ist vollkommen ausreichend.

Phase 4: Begeisterung

In der letzten Phase geht es nur noch darum, den Kunden so zu überzeugen und zu begeistern,dass er weiterhin Kunde bleibt. Ein exzellenter After-Sales-Service und qualitativ hochwertige Blogartikel sind dafür ein guter Anfang. Zusätzlich können per Mail noch Umfragen durchgeführt werden, in den sich direkt an den Nutzer gewandt wird mit Fragen, was verbessert werden kann. So bekommt der Nutzer das Gefühl, dass seine Meinung wichtig ist und er wertgeschätzt wird.

Im besten Falle ist er so begeistert, dass er die Blogeinträge etc. auf seinen sozialen Kanälen teilt und aktiv weiterempfiehlt, wodurch weitere potenzielle Kunden auf die Seite des Anbieters gelangen.

Teilen Teilen
Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: red | Foto Schreibmaschine: rawpixel, Foto vier Personen: Campaign_Creators / Tammy Duggan-Herd, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Erstellt am 06.08.2019 - 18:21Uhr | Zuletzt geändert am 06.08.2019 - 19:56Uhr
  • drucken Seite drucken
Anzeige