Elektromobilität in Zittau und der Region

Elektromobilität in Zittau und der RegionZittau, 27. Februar 2020. Langsam, aber stetig nimmt die Zahl der Elektrofahrzeuge auch im Landkreis Görlitz zu. Seit 2016 hat sich die Zahl der rein elektrisch angetriebenen Pkw mehr als verdreifacht und liegt nun bei knapp unter 100. Daneben sind rund 1.000 hybride leichte Nutzfahrzeuge im Landkreis zugelassen.

Die öffentlichen Lademöglichkeiten für Elektroautos werden, wenn auch noch langsam, immer mehr

Symbolfoto: Markus Distelrath, Pixabay License

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Für immer mehr Kraftfahrer wird Elektromobilität zur echten Option

Für immer mehr Kraftfahrer wird Elektromobilität zur echten Option

Die Tesla Supercharger sind Schnellladesäulen, die an Autohöfen schon zum gewohnten Bild gehören und sich heute als Vorboten der Giga Factory in Grünheide erweisen

Symbolfoto: johnjakob, Pixabay License

Was nur wenige wissen: Zittau ist zu einem lokalen Motor der Energiewende geworden. Die Fachhochschule Zittau-Görlitz hat sich längst als Vorreiter in der Energieforschung positioniert. Die Stadt Zittau hat die Umstellung auf Elektrofahrzeuge im Fokus, auch die Landkreisverwaltung in Görlitz sammelt Erfahrungen mit dem rein elektrischen Fahrzeugantrieb. Die Elektromobilität ist – unabhängig von der Energiequelle – vermutlich die Mobilität der Zukunft und wird das Autofahren gestatten, ohne dass Umwelt und Klima noch stärker geschädigt werden.

Die Infrastruktur im Landkreis Görlitz und in Zittau

Der Verbund neissEmobility, zur dem sich der Landkreis mit seiner Entwicklungsgesellschaft, Kommunen, Stadtwerke und Hochschule zusammengetan haben (assoziierte Partner sind die Stadt Neusalza-Spremberg, die Trixi-Park GmbH und die Autohäuser der Büchner-Gruppe), will den Durchbruch der E-Mobilität im Landkreis Görlitz voranbringen. Ladestationen gibt es in Niesky, Görlitz, Löbau und Zittau, weitere Ladestationen stehen in Weißwasser/O.L., Rothenburg/O.L., Oybin, Großschönau und Neusalza-Spremberg.

In Zittau stehen Ladestationen bei den Stadtwerken in der Breiten Straße 2 und an der Theodor-Körner-Allee 16 bereit. Im Internet sind Routenplaner verfügbar, mit denen Fahrten mit dem E-Auto geplant werden können. Viele Autohändler im Landkreis bieten mittlerweile auch durchaus erschwingliche E-Fahrzeuge an, nach wie vor winkt staatliche Förderung. Wer seine Liquidität schonen will und für die Anschaffung einen Kredit sucht, kann einen passenden womöglich hier mit MoneyArcher finden, einem Portal, das es erlaubt, viele Kreditangebote schnell miteinander zu vergleichen. Besonders bequem ist es, sich beim Kauf eines Elektofahrzeuges gleich zu Hause – am Haus oder in der Garage – eine eigene Ladestation einbauen zu lassen. Auch hier hilft MoneyArcher.com mit der Vermittlung eines Kredits zu Konditionen, die dank Auswahl möglichst gut zu den eigenen Vorstellungen passen.

Erschwingliche Elektrofahrzeuge

Wer auf die Anschaffungspreise von Elektrofahrzeugen blickt, für den wird die Entscheidungsgrundlage erst komplett, wenn er die Gesamtkosten – also auch Betrieb, Unterhaltung und Wertverlust – einkalkuliert. Ist der Bleistift richtig gespitzt, zeigt sich: Es ist, je nach vorgesehener Nutzung, für viele Kraftfahrer an der Zeit, über die Anschaffung eines Elektroautos nachzudenken. Das hilft dem Klima und die Fahrt im lautlosen E-Auto macht großen Spaß, denn die meisten E-Flitzer haben wegen des unverschämten Drehmoments der Elektromotoren eine enorme Beschleunigung. Auch deshalb sind trotz des milden Winters in der Oberlausitz Winterreifen allerdings besonders wichtig.

Einige Beispiele für Elektroautos sind nachstehend aufgeführt, viele weitere attraktive Fahrzeuge sind bei den Händlern verfügbar. Wem die Neuanschaffung zu teuer ist, schaut sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt um, der für Elektrofahrzeuge anwächst.
    • Der Škoda Citigo besitzt als Kleinwagen eine Reichweite von immerhin etwa 260 Kilometern und ist mit Inanspruchnahme der Fördermittel schon für rund 17.000 Euro zu haben. Schick sind das Multifunktionslederlenkrad und der zweifarbige Innenraum.
    • Der Renault Zoe liegt beim Modell mit der größeren Batterie bei rund 300 Kilometern in einem Ritt zurücklegbarer Strecke. Das reicht bequem für eine Fahrt nach Dresden und zurück. Der Zoe ist im Design besonders schick und kostet knapp 30.000 Euro.
    • Gewerbetreibende nutzen gern den Renault Kangoo ZE mit zwei Sitzen und großem Laderaum. Der Kangoo ist neu schon für etwa 24.000 Euro zu haben.
    • Für junge Leute ist die elektrische Vespa Elettrica, erhältlich mit 100 Kilometern Reichweite für etwas über 6.000 Euro, eine interessante und sehr schicke Alternative.
    • Ein etwas luxuriöseres Modell ist der Kia e-Niro zum Preis von rund 40.000 Euro. Dieses kompakte Fahrzeug schafft je nach Batterie 260 Kilometer oder sogar 450 Kilometer Reichweite. Mit einer kaum mehr als eine Stunde dauernden Schnellladung dazwischen rückt damit schon die Elektrotour an die Ostsee in Reichweite.

Weitere günstige E-Autos sind der VW e-up!, der Peugeot iOn und der Citroën C-Zero. Ebenso wie der Seat Mii liegen diese Fahrzeuge bei zwischen 20.000 und 24.000 Euro in der Anschaffung. Der örtliche Autohändler des Vertrauens wird bei der Beantragung der Fördermittel gern helfen und den Gebrauchten sicherlich in Zahlung nehmen.

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  • Quelle: red | Foto Straßenmarkierung: distelAPPArath / Markus Distelrath, Pixabay License; Foto Ladesäulen: johnjakob, Pixabay License
  • Erstellt am 27.02.2020 - 06:57Uhr | Zuletzt geändert am 27.02.2020 - 08:58Uhr
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