Zittau ist "Sportfreundliche Kommune"

Zittau, 23. Mai 2014. Zittau wurde am 14. Mai 2014 im Hilton Dresden als Sieger in der Kategorie der großen Städte über 10.000 Einwohner im Wettbewerb "Sportfreundliche Kommune 2014" des Landessportbundes Sachsen geehrt.

Außerdem "Europäische Stadt des Sports 2014"

Zittau hatte schon 2009 das Gütesiegel errungen. Die Stadt im sächsisch-polnisch-tschechischen Dreiländereck beherbergt 43 Sportvereine, fast jeder vierte Einwohner ist sportlich aktiv oder unterstützt den Sport als Kampf- und Schiedsrichter oder freiwilliger Helfer. Trotz Bevölkerungsruckgang ist die Zahl der Vereinsmitglieder jährlich gestiegen.

Beispielgebend, so die Jury, seien vor allem viele Initiativen im Sport der Älteren, die zum Teil grenzüberschreitend organisiert werden. Unter dem Titel "Grenzübergreifende Workshops im Sportstättenbau" wurde ein Erfahrungsaustausch und Dialog in der Region zu diesem komplexen Thema ins Leben gerufen. Die Stadt hat die höchsten Zuschüsse für Baumaßnahmen pro Einwohner, aber auch die höchsten Gesamtzuschüsse für den Sport pro Einwohner. Der Sportbeirat ist das zuständige kommunale Gremium, das neben Stadträten und Verwaltung aus einem Vertreter der Zittauer Sportlehrer, aus vier Vereinsvertretern und einem Vertreter der Verbände besteht.

Die Stadt darf sich 2014 "Europäische Stadt des Sports" nennen, damit werde das breite Sportangebot gewürdigt. Außerdem habe sich Zittau als Ausrichter von hochkarätigen Sportveranstaltungen einen Namen gemacht, etwa 2012 mit der Senioren-EM in der Leichtathletik oder noch in diesem Jahr den Weltmeisterschaften im Cross-Triathlon.

Als Laudator übergab Sachsens Sportminister Markus Ulbig den Preis an Oberbürgermeister Arndt Voigt. Außerdem erhält Zittau das Gütesiegel der sächsischen Sportdachorganisation und kann damit künftig als "Sportfreundliche Kommune" für sich werben.

In der siebten Auflage des seit 2006 bestehenden LSB-Kommunalwettbewerbs hatten sich 26 Städte und Gemeinden aus dem gesamten Freistaat um das Prädikat beworben. Die Sieger der drei Wettbewerbskategorien erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro, das zur weiteren Förderung des Sports vor Ort eingesetzt werden soll. Acht weitere Kommunen erhalten das Gütesiegel als "Sportfeundliche Kommune".

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