Weg von der Zigarette – Tipps für den Erfolg

Weg von der Zigarette – Tipps für den ErfolgZittau, 3. Mai 2022. Viele Raucher setzen sich das Ziel, ihr Laster hinter sich zu lassen, regelmäßig zu Silvester etwa. Doch nicht immer, viel zu selten, ist dieses Projekt vom Erfolg gekrönt. Zahlreiche Ratgeber befassen sich mit möglichen Tipps, die auf dem Weg dorthin Unterstützung leisten sollen. Einige davon hat der Zittauer Anzeiger unter die Lupe genommen.

Abb.: Kann sich jemand vorstellen, so etwas in den Munde genommen und daran gesaugt zu haben?

Foto: © BeierMedia.de

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Klare Ziele formulieren

In einem ersten Schritt ist es wichtig, das eigentliche Ziel des Vorhabens genau zu formulieren. Ein Vorhaben, welches von uns ein so hohes Maß an Willensstärke verlangt, will natürlich gut ausgerichtet sein. Viele empfinden dabei die smart-Formel, die für spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert steht, als besonders hilfreich. Sie hat den Vorteil, dass das Ziel messbar formuliert werden kann, was eine klare Kontrolle des Erfolgs erleichtert.

Am jeweiligen Stichtag ist dann genau zu überprüfen, ob die gewünschten Fortschritte gemacht wurden. Ist dies nicht der Fall, bietet sich wiederum die Möglichkeit, die Stellschrauben noch einmal unter die Lupe zu nehmen und sie neu zu bewerten. Wurde das Ziel nur als eine lose mündliche Formulierung gefasst, fällt die Kontrolle der Zielerreichung sehr viel schwerer oder ist ganz unmöglich.

Ob man auf dem Weg zum Nichtraucher-Dasein Etappenziele formulieren sollte, etwa immer weniger zu rauchen? Vermutlich eher nicht: Besser sollte man sich ein Datum oder sogar einen genauen Zeitpunkt setzen, ab wann nicht mehr geraucht wird, und das möglichst vielen mitteilen. Stimmt stimmt man sich selbst mental auf das Aufhören ein und setzt sich auch selbst ein wenig unter Druck, wenn man nicht als Versager dastehen möchte.

Umsteigen und aussteigen

Vom Rauchen klassischer Zigaretten direkt zur Abstinenz? Für viele passionierte Raucher erscheint das geschilderte schlagartige Aufhören als ein zu großer Schritt. Hier sollte man sich an besten mit einem Arzt zu Zwischenetappen abstimmen. Vielleicht erweist sich ein Nikotinpflaster als hilfreich oder man steigt auf E-Zigaretten und Vaporizer um. Diese haben den Ruf, insgesamt weniger schädlich zu sein als der direkte Tabakrauch.

Wie ein passionierter Pfeifenraucher sein individuelles Pfeifenset benutzt, bieten sich auch bei den neueren Alternativen viele Möglichkeiten, um das Set an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, zum Beispiel mit dem passenden Tabakerhitzer. Die Marke Glo liegt dabei mit ihren Angeboten weit vorne, am wichtigsten: Tabak wird hier nicht verbrannt, sondern nur erhitzt. Weitere Infos sind auf der vorstehend verlinkten Seite zu finden.

Die Entzugserscheinungen antizipieren

Wer über einen gewissen Zeitraum Raucher war, wird die Entwöhnung kaum schaffen, ohne zumindest für einige Zeit Entzugserscheinungen zu erfahren. Ein Teil dieser Entzugserscheinungen kann schlechte Laune sein, die sich zum Beispiel in einer gesteigerten Reizbarkeit äußert. Wer aufhört, hat zunächst eine etwas schwerere Zeit vor sich – und die Personen in seinem Umfeld womöglich auch, weshalb man über sein Mit-dem-Rauchen-aufhören-Projekt mit ihnen sprechen und sie um ihre Unterstützung in der Entwöhnungszeit bitten sollte.

Doch solche Entzugserscheinungen lassen sich viel leichter überwinden, wenn sie von Anfang an mit in das Projekt eingeplant werden. Wer sich darüber im Klaren ist, dass ein solches emotionales Tief kommen kann und das es wieder vorbei sein wird, verfügt viel eher über die Kraft, die notwendig ist, um sich daraus zu befreien. So sind die ersten Entzugserscheinungen kein Grund, um sein Projekt voller Selbstmitleid wieder ad acta zu legen.

Ersatzbefriedigungen kreieren

Wer endlich mit dem Rauchen aufhört, der hat guten Grund dazu, sich die eine oder andere Ersatzbefriedigung zu schaffen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um ausgewählt gutes und genussvolles Essen oder den einen oder anderen Ausflug oder gar eine Reise handeln. Dies verbessert nicht nur die Stimmung, falls sie in der ersten Zeit der Abstinenz wirklich absinken sollte, sondern ist darüber hinaus ein guter Weg, um auf andere Gedanken zu kommen, sich abzulenken und anderweitig zu beschäftigen.

Als visuelle Unterstützung ist es ratsam, Zigaretten und Tabak erst einmal ganz aus dem Blickfeld zu nehmen und typische Situationen, in denen man sonst geraucht hat, zu vermeiden. Es geht darum, seine Rauchutensilien nicht auf einfache Weise greifbar zu haben oder schon dadurch, dass man sie sieht, nicht wieder in die alten Muster zu verfallen und zur Zigarette zu greifen.

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  • Quelle: red | Foto: © BeierMedia.de
  • Erstellt am 03.05.2022 - 12:15Uhr | Zuletzt geändert am 03.05.2022 - 13:31Uhr
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