E-Zigarette besser als klassische Zigarette?

E-Zigarette besser als klassische Zigarette?Zittau, 28. März 2019. E-Zigaretten gibt es schon seit geraumer Zeit, doch gibt es unter den Rauchern noch nicht viele, die sich gründlich über E-Zigaretten informiert oder Erfahrungen damit haben. Dabei sind diejenigen, die sich wirklich um ihre Gesundheit kümmern, schon längst vom Rauchen weggekommen. Aber gibt es eben noch Menschen, die nicht ganz auf das Rauchen verzichten wollen oder glauben, das nicht zu können. Für diese Gruppe ist die E-Zigarette eine Alternative, denn sie produziert nicht nur weniger Schadstoffe, sie ist auch viel einfacher handzuhaben als der klassische Glimmstängel – wer schon einmal von heruntergefallener Glut ein Brandloch in der Kleidung hatte, weiß das zu schätzen. Weitere Gründe, warum die klassische Zigarette wirklich immer mehr "out" ist, hat der Zittauer Anzeiger zusammengetragen.
Abbildung oben: Das "Raucherfrühstück" – für viele Raucher beginnt der Tag mit einem Kaffee und einer Zigarette

Eine Alternative für Raucher, die es nicht lassen können

Eine Alternative für Raucher, die es nicht lassen können

Vorbei sind die Zeiten, als Tabakrauchen noch als "männlich" galt oder Frauen mit der Zigarette ihre Gleichstellung verdeutlichen wollten, im Gegenteil: Tabakrauchen ist heute in breiten Kreisen gesellschaftlich geächtet

Ganz mit dem Rauchen aufzuhören, ist noch immer die beste Alternative, den gesund sind auch die E-Zigaretten nicht, auch wenn sie weniger Schadpotenzial haben als Tabakrauch. Was schätzen die Nutzer von E-Zigaretten an ihren elektronischen Glimmstängeln?

E-Zigaretten haben keinen Tabak und Rauch

Tabak und Rauch stinken – ein guter Grund sich von der klassischen Zigarette zu trennen. Bei der herkömmlichen Zigarette kommt man viel zu oft in die Situation, dass man stark nach Rauch riecht. Als Raucher nimmt man dieses Problem sicherlich gar nicht mehr wahr, doch die Mitmenschen schon. Wenn die sich über den Rauch und den Gestank beschweren, wird es schnell peinlich für den Raucher und er sollte schnellstens etwas dagegen unternehmen.

Die E-Zigarette berücksichtigt die Passivraucher

Außerdem stört man mit einer E-Zigarette keine Passivraucher stören. Passivraucher gibt es nur, wenn man in Anwesenheit anderer an einer klassischen Zigarette, Zigarre oder Tabakspfeife zieht und Tabak verglüht. Bei einer E-Zigarette aber sieht die ganze Sache anders aus: Sie E-Zigarette verursacht keinen Rauch. Das einzige, was sie produziert, ist ein Dampf, der aber keine Auswirkungen auf die Mitmenschen hat. Tabakrauch hingegen lagert sich an der Kleidung und anderen Textilien ab, auf diese Weise können sogar Babys Nikotin aufnehmen, wenn Eltern auf dem Balkon rauchen und danach ihr Baby wieder in den Arm nehmen, wie der Görlitzer Anzeiger berichtete.

Kein Teer und Nikotin

Die E-Zigarette ist weniger schädlich, weil sie kein Teer und – je nach verwendetem Liquid – kein Nikotin freisetzt. Für Ex-Tabakraucher kann das ein Weg sein, vom lästigen Suchtstoff loszukommen. Sofern man allerdings meint, auf Nikotin nicht verzichten zu können, kann man ein Liquid auswählen, das Nikotin enthält. Darüber hinaus sind Liquids noch in vielen weiteren Geschmacksrichtungen verfügbar. Für Raucher, die vom Tabak wegwollen, ohne ganz aufzuhören, macht das den Schritt zu weniger Schadstoffen attraktiver.

Schöne Designs und ansprechende Flavours

E-Zigaretten gibt es in schönen Designs. So kann man sich das passende Design und die passende Farbe aussuchen, um seine Persönlichkeit und seine Lebenseinstellung zu unterstreichen. So wird die E-Zigarette zum Lifestyle-Accessoire wie etwa eine Armbanduhr oder Schmuck. Das wirkt stärker als das Markenimage klassischer Zigaretten.

Zwar ist die E-Zigarette in der Anschaffung teurer, doch auf lange Sicht kann man im vergleich zu Tabak viel Geld sparen. E-Zigaretten verbreiten sich unter den Rauchern auch deshalb, weil sie wesentlich einfacher handzuhaben sind und keine Feuer nötig ist. Auch die Brandgefahr durch weggeworfene Kippen oder beim Einschlafen entfällt. Man stört keine Mitmenschen und vermindert seine eigenen Gesundheitsrisiken.

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  • Quelle: red | Foto mit Tasse: Horwin / Horst Winkler, Foto Mann: viganhajdari / Vigan Hajdari, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 28.03.2019 - 07:42 Uhr
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