Was tun bei Betriebsspionage?

Was tun bei Betriebsspionage? Zittau, 22. Juli 2016. Der Mittelstand prägt auch in Zittau und Umgebung die Wirtschaft. Doch gerade mittelständische Unternehmen sind aufgrund des hohen Innovationspotenzials ein beliebtes Ziel für Späher. Lückenhafte Sicherheitskonzepte und unzureichend geschützte IT-Netze öffnen Kriminellen Tür und Tor und können Firmen in den Ruin treiben. Studien zufolge sind fast 50 Prozent aller deutschen Firmen von Datendiebstahl bedroht. Ein weiteres Problem ist das Frühwarnsystem, das nicht schnell genug Alarm gibt. Viele Unternehmer haben Angst, paranoid zu wirken und ignorieren daher viele Warnsignale. Wer den Spähern aber frühzeitig das Handwerk legen will, sollte Augen und Ohren offen halten, denn Hinweise auf eine Betriebsspionage gibt es oft schon frühzeitig.
Abbildung: Betriebsnotwendiger Informationsaustausch oder abschöpfen von Daten? Betriebliche Belange sollten stets nur in dem Umfang, wie sie der Gegenüber wirklich braucht, weitergegeben werden.

Betriebsinterna sind in der Öffentlichkeit?

Betriebsinterna sind in der Öffentlichkeit?

Arbeitsnotwenige Daten sind heutzutage fast immer auf Computern hinterlegt. Sind diese vernetzt, steigt das Risiko unbefugter Datenzugriffe deutlich.

Neue Ideen, Entwicklungen, Strategien und Technologien kursieren plötzlich auf unerklärliche Weise in der Öffentlichkeit? Das deutet auf ein Datenleck hin und sollte Sie stutzig machen. In diesem Fall ist ein sofortiges Gespräch mit dem Personal nötig, das möglicherweise sorglos über den Betriebsalltag plaudert. Im schlimmsten Fall sind Sie Opfer von Betriebsspionage geworden. Möglichkeiten gibt es dafür inzwischen einige, zum Beispiel die Wanze im Werbegeschenk.

Es wurde eingebrochen, aber nichts gestohlen

Der Schrecken nach einem Einbruch ist erst einmal groß. Hinterher kommt die Erleichterung, wenn nichts Wertvolles gestohlen wurde. Doch wenn so etwas passiert, könnten Täter längst die Weichen dafür gelegt haben, indem sie zum Beispiel mit Wanzen oder Kameras ihr Unternehmen ausspionieren. Auch wenn die Kaffeekasse geplündert wurde oder Spuren von Vandalismus vorhanden sind, ist das leider nicht immer die eigentliche Einbruchsursache, sondern lediglich ein Ablenkungsmanöver.

Kunden gehen zur Konkurrenz

Achtung bei Angeboten der Konkurrenz, die den eigenen ähnlich sind, doch stets günstiger sind. Sie verlieren dadurch Kunden und sollten dringend Maßnahmen ergreifen. In so einem Fall liegt der Verdacht nahe, dass die Konkurrenz ein günstigeres Angebot unterbreiten kann, weil sie die zugrundeliegende Idee von Ihnen einfach nur geklaut hat und sich dadurch Zeit und Brainstorming spart.

Sollten Sie Betriebsspionage vermuten, müssen Sie umgehend handeln, um Schlimmeres zu verhindern. Profi in solchen Fällen ist zum Beispiel die Lentz Gruppe – eine Detektei aus Köln, die häufig auch für Firmen im Raum Zittau im Einsatz ist und bei Wirtschaftsermittlungen eine Aufklärungsrate von 95 Prozent aufweist.

Detekteien schleusen in so einem Fall oft verdeckte Ermittler in das Unternehmen ein, um gerichtlich verwertbare Nachweise über die Betriebsspionage zu beschaffen.

Plagiate der eigenen Produkte

Eines der sichersten Zeichen für Betriebsspionage sind Plagiate auf dem Markt. Es tut richtig weh, wenn plötzlich die eigenen Innovationen, aber hergestellt von einem anderen Anbieter, im Regal stehen. In so einem Fall ist schnelles Handeln gefragt. Der Informationsfluss muss gestoppt werden, bevor der Schaden unkontrollierbar wird.

Der allgemeine Rat lautet: Besorgen Sie sich Profis, die alle Kameras und Wanzen restlos aus Ihren Geschäftsräumen entfernen, denn jetzt sind Lauschabwehr-Experten gefragt. Bei spezialisierten Detekteien können das nötige Fachwissen sowie die entsprechende Technik vorausgesetzt werden.

Mitarbeiter wechseln zur Konkurrenz

Zu den größten Bedrohungen der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen gehören illegale Methoden der Mitarbeiterabwerbung. Wechselt ein über Jahre qualifizierter Experte zur Konkurrenz, hat diese eine ganze Reihe von Vorteilen, während dem eigenen Unternehmen Know-how verloren geht. Die kosten der unseriösen Abwerbung sind relativ gesehen gering, das Entdeckungsrisiko bleibt überschaubar.

Wer bisher - scheinbar? - nicht von Betriebsspionage betroffen ist, sich aber davor schützen will, kann sich an eine Detektei wenden, die das Unternehmen auf Schwachstellen untersucht und bei Bedarf Schutzkonzepte entwickelt und Empfehlungen unterbreitet.

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  • Quelle: red | Foto zwei Personen: StartupStockPhotos, Foto zwei Laptops/Hände: Unsplash, beide pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 22.07.2016 - 08:39 Uhr
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