Höllgrabenbrücke wieder frei

Niederoderwitz. Nach rund vier Monaten Bauzeit ist die Höllgrabenbrücke auf der Kreisstraße K 8618 in Niederoderwitz wieder für den Verkehr freigegeben. „Damit ist eine wichtige Verbindung zu den umliegenden Ortschaften und vor allem für den landwirtschaftlichen Verkehr wieder nutzbar“, sagte Dieter Peschel, der Amtsleiter des Hoch- und Tiefbauamtes im Landratsamt Görlitz ist.

Natursteine werden wiederverwendet

Durch den grundhaften Ausbau der über ein Stahlprofilrohr führenden Straße können nun auch wieder zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren. Die Beschränkung für Fahrzeuge mit einer Nutzlast von unter sieben Tonnen konnte aufgehoben werden. „Fast 20 Jahre lang war das nicht möglich, weil die Brücke einsturzgefährdet war und nur eingeengt genutzt werden konnte“, blickte Peschel zurück.

Das neue Brückenbauwerk entstand von Juli bis Ende Oktober 2009. Vor Ort wurden die vorgefertigten Teile zu einem 30 Meter langen Wellstahlrohr verschraubt. Der Durchlass ist 2,88 Meter breit und 2,73 Meter hoch. Mit teilweise aus dem alten Brückenbauwerk stammenden Natursteinen wurde beiderseitig um das Rohr ein Abschlusskranz gemauert.

Die Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern, die bis Ende November erledigt sein soll, schließt die Baumaßnahme ab.

Der insgesamt rund 200.000 Euro teuere Ersatzneubau wurde zu 75 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert.

Die Planung lag bei der Firma Queißer aus Löbau und die Bauausführung bei der Firma Karl Köhler aus Heidenau.

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 02.11.2009 - 13:18 Uhr
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