Polen hat Baurecht

Breslau (Wrocław) | Zittau. Die Verlängerung der B 178 auf polnischer Seite geht auf die Zielgerade. Die Wojewodschaft Niederschlesien hat die Genehmigung für den Bau des polnischen Teils der grenzüberschreitenden Straßenverbindung im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien am 30. April 2008 erteilt, wie Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt anlässlich eines Gesprächs mit dem Wojewoden Rafał Jurkowlaniec in Breslau (Wrocław) erfahren hat.

Grünes Licht für Verlängerung der B 178 im Dreiländereck

„Ich bin erleichtert, dass der Bau jetzt losgehen kann. Die B 178 ist die Lebensader der Oberlausitz. Viele Menschen in der Region haben sich für diesen Neubau engagiert, weil er Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung in der Region und neue Arbeitsplätze ist“, kommentierte Milbradt die Genehmigung.

Der Bau der Straße war bereits im April 2004 durch einen trilateralen Staatsvertrag zwischen Deutschland, Polen und Tschechien vereinbart worden. Die symbolische erste Probebohrung fand am Rande der Feierlichkeiten anlässlich des Beitritts Polens und Tschechiens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 bei Zittau in Anwesenheit der damaligen Regierungschefs von Deutschland, Polen und Tschechien sowie des sächsischen Ministerpräsidenten statt.

Der Baubeginn des polnischen Teilstücks hatte sich danach immer wieder verzögert, zuletzt wegen einer Finanzierungslücke auf polnischer Seite.

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 16.05.2008 - 14:25 Uhr
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