Sicherheit im Netz: mit Sicherheitssoftware gegen Malware

Sicherheit im Netz: mit Sicherheitssoftware gegen MalwareGörlitz, 5. April 2017. PCs, Tablets und Smartphones sind aus dem digitalisierten Alltag nicht mehr wegzudenken - doch können damit auch Sicherheitsgefahren einhergehen. Die Datenübermittlung per NFC ist zwar bequem und das Zahlen über die digitale Wallet besonders einfach, doch die eigenen Daten müssen auch geschützt werden. Neben den Sicherheitsstandards der einzelnen Dienste selbst haben Verbraucher die Möglichkeit, ihre Daten zusätzlich vor Dritten zu sichern.

Mögliche Sicherheitslücken bei der digitalen Datenübertragung

Mögliche Sicherheitslücken bei der digitalen Datenübertragung

Wer den PC, das Tablet oder das Smartphone für die Übermittlung sensibler Daten verwendet, muss achtsam sein – andernfalls können wichtige Daten schnell gestohlen werden. Obwohl sich e-Wallets und das NFC-Verfahren als recht sicher erweisen, vergessen viele Verbraucher die grundsätzlichen Gefahren von Viren und Malware. Schon mit einem Klick oder dem Öffnen einer E-Mail kann der Computer infiziert werden. Diebe erhalten dann Zugriff auf Passwörter und Zugänge, unter anderem auch zum verbreiteten Online-Banking. Zudem ist natürlich das Gerät selbst betroffen und läuft nicht selten langsamer oder stürzt häufiger ab. Diebe handeln also aktiv und sammeln Daten von oft ahnungslosen Opfern, die den Diebstahl nicht einmal bemerken. Umso wichtiger ist es, sich gegen diese Angriffe zu schützen.

Wie kann Datendiebstahl verhindert werden?

Gegen Datendiebstahl kann man seine Geräte durch umfassende Schutzmaßnahmen sichern. So ist zum Beispiel auf die Firewall-Einstellungen zu achten, die einen grundlegenden Schutz vor Malware darstellen. Die Firewall schützt vor unbefugten Zugriffen in das Netzwerk. Darüber hinaus ist es wichtig, sich mit Sicherheitssoftware zu beschäftigen – von Virenscannern bis zu Anti-Malware-Programmen gibt es hier ein breites Angebot. Mit diesen Programmen, zum Beispiel von Avast oder McAfee, kann das Gerät einfach von Trojanern, Viren und Malware bereinigt werden. Viele dieser Programme sind auch für Tablets und sogar Smartphones erhältlich, hier allerdings in der Regel als App. 

Prävention und Abwehr

Sicherheitssoftware wirkt allerdings nicht nur, wenn das Gerät mit Malware infiziert ist - auch Hacking ist ein großes Problem, das damit gelöst werden kann. Gerade Anti-Spyware und Anti-Phishing-Software von bekannten Anbietern wie Kapersky sind essenziell, wenn das Gerät für die Übertragung sensibler Daten genutzt wird. Damit wird präventiv verhindert, dass andere unbefugt auf die eigenen Daten zugreifen – die passende Sicherheitssoftware ist längst Standard für alle Verbraucher, die ihr Gerät mit sensiblen Daten einsetzen. Oftmals bemerken es die Nutzer nämlich nicht einmal, dass die eigenen Daten gestohlen werden, da die entsprechende Malware unauffällig im Hintergrund läuft und für den Laien nicht sichtbar ist.

Darüber hinaus sollten die eigenen Passwörter und Nutzernamen natürlich nirgends offen zugänglich und weder schriftlich noch digital - zum Beispiel in E-Mails - festgehalten werden. Auch auf vermeintliche Anfragen des Dienstanbieters, in denen nach persönlichen Daten wie dem Passwort gefragt wird, sollte nicht geantwortet werden – hier handelt es sich in der Regel um Phishing-Versuche, die echten E-Mails des Anbieters mittlerweile täuschend echt sehen.

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  • Zuletzt geändert am 05.04.2017 - 09:24 Uhr
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