Sichere Wasserversorgung ist Zukunftsziel in Sachsen

 

Ostritz | St. Marienthal. Der Schutz der Wasserressourcen ist eine der wichtigsten Aufgaben bei Sicherung der Trinkwasserversorgung im Freistaat Sachsen. Das sagte Umweltminister Frank Kupfer am 15. Juni 2009 bei einer Tagung von Wasserexperten im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz im Landkreis Görlitz.

 

Freistaat investiert viele Milliarden

 

Der Freistaat Sachsen verfüge derzeit pro Jahr über ein natürliches Wasserdargebot von etwa einer Milliarde Kubikmeter. Rund ein Fünftel davon wird in den sächsischen Talsperren für die Trinkwasserversorgung in Gebieten vorgehalten, wo die Erschließung anderer Dargebote kaum möglich oder nicht wirtschaftlich ist. 45 Prozent der sächsischen Bevölkerung werden mit Trinkwasser aus den Talsperren versorgt. Deshalb ist ein besonderer Schutz so nötig wie eine intelligente Bewirtschaftung.

Bei der Sicherung der Qualität des Trinkwassers sei der Freistaat Sachsen gewaltige Schritte voran gekommen. Während 1989 die Hälfte des Trinkwassers nicht den geltenden Normen entsprochen habe, seien heute nahezu alle Einwohner des Freistaates an die normgerechte öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. „6,4 Milliarden Euro haben wir in die Abwasserbeseitungung investiert. 85 Prozent der sächsischen Haushalte sind an ein leistungsfähiges Abwassernetz angeschlossen“. Bis 2015 solle auch die Abwasserentsorgung für die restlichen Haushalte gelöst werden. Der Freistaat Sachsen habe dazu ein spezielles Förderprogramm aufgelegt.

Ein weiteres wichtiges Ziel bei der Sicherung einer hohen Wasserqualität sei die Reduzierung von Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft. „Auch hier helfen wir mit Fördermitteln. Landwirte erhalten Anreize, zum Beispiel wenn sie freiwillig bodenschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen ergreifen und damit weniger Düngemittel einsetzen“, so der Minister abschließend.

 
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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 15.06.2009 - 18:56 Uhr
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