Einschlag im Linksbüro

Zittau. In der Nacht vom 12. zum 13. August 2008 wurde wieder eine Fensterscheibe der Geschäftsstelle der Linken in Zittau eingeworfen. Der Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Verstärkte Ermittlungen gefordert

Der antifaschistische Sprecher des Regionalverbandes, Jens Thöricht, erklärte dazu: „Mit dem erneuten Anschlag wird eine Serie fortgesetzt, bei der es in den letzten Monaten immer wieder zu Anschlägen auf Geschäftsstellen in Görlitz, Löbau und Zittau gekommen ist. Diese Häufung und die gezielte Vorgehensweise lassen nur den Schluss einer gezielten und koordinierten Anschlagsserie zu. Ich fordere die Polizei nochmals auf, ihre Ermittlungstätigkeit zu verstärken."


Kommentar

Wehret den Anfängen! Der Weg vom Scheibeneinschmeißen zur Kristallnacht ist nicht weit. Soweit ist den Linken zu folgen, wenn Sie auf Aufklärung drängen.

Hört man den Linken genauer zu, dann ist jedoch eine verbale Intensitätsinflation zu registrieren, die gleichfalls einer Eskalation gleichkommt: "Anschlag" und "zerstören" sind nicht falsch, wirken aber überzogen angesichts eingeschmissener Scheiben. "Anschlag" und "Zerstörung" sind in der globalisierten Terror- und Medienwelt (welch Zusammenhang!) weit intensiver belegt.

Aber wie gesagt, wehret den Anfängen . . .

denkt auch Ihr Fritz R. Stänker

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  • Quelle: /red
  • Zuletzt geändert am 14.08.2008 - 16:01 Uhr
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