Jugendliche in Ausbildung bringen

Zittau | Löbau. Die Vermittlung von Jugendlichen in eine Erstausbildung oder in berufsvorbereitende Maßnahmen im Ausbildungsjahr 2008/2009 hat für den Fachdienst Beschäftigung und Arbeit (FD BeA) des Landkreises Löbau-Zittau oberste Priorität. 300 betriebliche Ausbildungsplätze stehen nach eigenen Angaben in diesem Jahr für 200 Schulabgänger aus dem Rechtskreis des SGB II zur Verfügung.

Lehrstellensuchende sollten sich beim Fachdienst melden!

„Es ist jedoch zu erwarten, dass nicht alle Bewerber eine betriebliche Lehrstelle finden“, stellte Gernot Kaus, Leiter des Fachdienstes BeA, fest. Häufigste Gründe für eine erfolglose Bewerbung seien vor allem unzureichende schulische Leistungen sowie fehlende Motivation und Sozialkompetenz der Bewerber. „Vor allem Jugendliche mit schlechtem Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss haben bei Bewerbungen oftmals geringere Aussichten auf Erfolg“, ergänzte Kaus, „Wir wollen jedoch nach wie vor allen ausbildungsfähigen und vor allem ausbildungswilligen Jugendlichen unter 25 Jahren ein entsprechendes Angebot unterbreiten.“ Dazu werden die Jugendlichen durch die Fallmanager über aktuelle Ausbildungsplatzangebote sowie Informationsveranstaltungen zum Thema Ausbildung informiert.

Aktionen wie die gemeinsame Ausbildungsplatzbörse vom 8. Mai in der Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit in Zittau, der Tag der offenen Tür am 24. April im Bildungszentrum Oberland in Neugersdorf sowie der IHK-Aktionstag Bildung am 7. Juni in Görlitz seien dafür eine gute Plattform. Diese Veranstaltungen wurden laut Kaus sehr rege von interessierten Jugendlichen genutzt.

Jugendliche mit eingeschränkten Vermittlungschancen sowie Altbewerber aus vorangegangenen Schulabgangsjahren werden von den Fallmanagern des Fachdienstes in berufsvorbereitende Maßnahmen oder in eine geförderte Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) vermittelt. Für das kommende Ausbildungsjahr stellt der Fachdienst 83 geförderte BaE-Plätze zur Verfügung. „Noch unversorgte Jugendliche sollten umgehend Kontakt zu ihrem Fallmanager aufnehmen, damit über ihre Perspektive gesprochen werden kann“, empfahl Kaus.

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