Schicksalsstunde der Mandaukaserne schlägt im Herbst

Schicksalsstunde der Mandaukaserne schlägt im HerbstZittau, 30. Juni 2017. Vorgestern sind in Berlin die 23 "Nationalen Projekte des Städtebaus" ausgezeichnet worden, darunter die Mandaukaserne in Zittau. Die Urkunde für das Projekt hat der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker von Bundesbauministerin Barbara Hendricks entgegengenommen.
Abbildung: Die geschichtsträchtige, 1869 in Betrieb genommene Mandaukaserne prägt das Zittauer Stadtbild an der Peripherie der Innenstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg würde sie großenteils für Wohnzwecke genutzt, seit etwa 20 Jahren steht sie leer.

Oberbürgermeister Zenker bereitet Grundsatzbeschluss des Stadtrates vor

Oberbürgermeister Zenker bereitet Grundsatzbeschluss des Stadtrates vor

Im Vordergrund: Der vom Eigentümer und Unterstützern symbolträchtig sanierte Turm.

Thema: Mandaukaserne

Mandaukaserne

Die burgartige Zittauer Mandaukaserne prägt das Stadtbild an der Peripherie der Innenstadt. 1869 fertiggestellt, wurde sie bis 1918 militärisch, anschließend vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt. Seit 1997 steht der Bau leer.

"Auch wenn wir mit dem Projekt noch nicht wirklich weiter gekommen sind, ist es in meinen Augen wichtig, Zittau diese einmalige Chance zu erhalten", machte Oberbürgermeister Zenker deutlich. Allerdings ist es für die Stadtverwaltung, den Oberbürgermeister und den Stadtrat unstrittig, dass ein Projekt dieser Größenordnung nur mit externer Hilfe realisiert werden kann.

Genau deshalb soll es wohl im September 2017 eine Grundsatzentscheidung des Stadtrates zur weiteren Vorgehensweise geben. "Wenn wir diese Förderung annehmen wollen, müssen wir vor Ablauf diesen Jahres einen Antrag einreichen, den der Stadtrat per Beschluss verabschiedet hat", erläuterte der Oberbürgermeister. Die Voraussetzungen dafür seien nach wie vor ein überzeugendes Konzept und eine tragfähige Finanzplanung.

Mit im Boot sitzen muss der Eigentürmer der Mandaukaserne. Oberbürgermeister Zenker hat mit ihm noch einmal verhandelt und dabei den weiteren möglichen Zeitplan dargelegt.

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  • Quelle: red | Foto: © Zittauer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 30.06.2017 - 16:08 Uhr
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