Zittau kann mehr: Kandidaten und Programm

Zittau kann mehr: Kandidaten und ProgrammZittau, 13. März 2014. Am kommenden Sonntag, dem 16. März, veranstaltet die neue Wählervereinigung "Zittau kann mehr" im Wirtshaus zur Weinau einen "Politischen Frühschoppen". Die Stadtrats- und Kreistagskandidaten der Vereinigung werden vorgestellt und Interessierten werden die Ziele der Gruppierung erläutert.

Unterstützerunterschriften gefragt

Unterstützerunterschriften gefragt

Zittau ist - vor allem nach dem Beschuss von 1757 - zum architektonischen Juwel geworden, das erhalten und entdeckt werden will.

"Wir freuen uns darauf, unser Programm mit den Bürgern und Bürgerinnen zu diskutieren“, unterstreicht erklärt Thomas Zenker, Vereinsvorsitzender von Zittau kann mehr.

Zum Politischen Frühschoppen werde es unterschiedliche Thementische geben, die den Kernthemen des Vereins entsprechen. Für einen Imbiss und Kinderbetreuung sei gesorgt.

Damit "Zittau kann mehr" das politische Spektrum in der Stadt Zittau und im Kandkreis Görlitz und somit die Wahlmöglichkeiten erweitern kann, müssen hundert Unterstützerunterschriften in Rathaus Zittau geleistet werden. Dazu ist jeder aufgerufen, dem politische Bürgerbeteiligung außerhalb der Parteien am Herzen liegt.

Informieren!
Sonntag, 16. März 2014, von 10 bis 14 Uhr,
Wirtshaus zur Weinau, 02763 Zittau.

Zwecks Zulassung zur Kommunalwahl:
Sympathisanten sind aufgerufen, im Zittauer Rathaus (Büro 204 im zweiten Stock) möglichst bald ihre Unterstützerunterschrift zu leisten. Mit der Entscheidung, die der Unterstützer dann zur Wahl trifft, hat das nichts zu tun.
Unterschriebven werden kann arbeitstäglich von 9-12 Uhr und 13-15 Uhr, freitags allerdings nur bis 12 Uhr, dafür dienstags bis 18 Uhr. Bedingung: Ausweis dabei haben und seinen Hauptwohnsitz in Zittau oder einem der Ortsteile haben.

Kommentar:

Veränderungen stehen an, wenn die einen nicht mehr so wollen, wie sie können, und die anderen nicht mehr so können, wie sie wollen. Was nach Revolution klingt, gilt ebenso für demokratische Machtverschiebungen oder -wechsel.

Erinnern Sie sich an das Gezeter der etablierten großen politischen Parteien, als die Drei-Prozent-Hürde zur Europawahl fiel? Es störe nur, wenn Splittergruppen im Europäischen Parlament Sitze bekämen, die Handlungsfähigkeit werde dadurch behindert, hieß es.

Das ist die Krux der Parteien: Ein Großteil des Dampfes wird nicht für das Wirken zugunsten des Volkes verbraucht, sondern in den puren Machterhalt investiert. Folge ist ein Anpassungszwang, der auch auf der Ebene der Lokalpolitik zur Linientreue verpflichtet und Handlungsfelder ausschließt.

Kein Wunder also, dass sich angesichts der Ergebnisse der Parteienpolitik in den Kommunen denkende Köpfe regen und sich Organisationsformen geben, die politische Einflussnahme erlauben. Hier vereinen sich - außerhalb der Nomenklatura - Kompetenz und Engagement, um sich in das politische Geschehen einzubringen.

Wenn die Zittauer das Spektrum der "Freien" weiter ausbauen, dann sollten das die bestehenden Machtstrukturen nicht als Störung, sondern als Anregung und Bereicherung annehmen,

meint Ihr alter Idealist Fritz R. Stänker

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  • Zuletzt geändert am 13.03.2014 - 07:00 Uhr
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