Sanierung der Nikolaikirche geht weiter

Spitzkunnersdorf. Die Landesdirektion Dresden hat im August 2010 dem Verein „Nikolaikirche Spitzkunnersdorf e. V.“ Fördermittel in Höhe von 115.000 Euro für die Sanierung der Nikolaikirche in Spitzkunnersdorf bewilligt. Damit kann der Verein die Rekonstruktion der historischen Orgel sowie des Kircheninnenraumes in Angriff nehmen. Das Geld stammt aus dem Fonds zur Förderung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Projekte, auch Mauerfonds genannt, der sich aus den Erlösen des Verkaufs von Grundstücken an der ehemaligen innerdeutschen Grenze speist.

Bis Jahresende soll alles fertig sein.

Für die Sanierungsarbeiten werden rund 230.000 Euro veranschlagt. Dazu steuert der Förderverein 17.000 Euro an Eigenmitteln bei. Weitere Fördermittel kommen in Höhe von rund 50.000 Euro aus dem Landesprogramm Denkmalpflege sowie von der Gemeinde Leutersdorf, die rund 22.000 Euro beisteuert. Das Landeskirchenamt beteiligt sich mit einem Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro.

Bei der Sanierung des Kircheninneren werden unter anderem Zimmer- und Putzarbeiten vorgenommen, Fußböden und Fenster ausgebessert, Tischlerarbeiten an Türen, Treppen und Bänken erledigt sowie Malerarbeiten ausgeführt. Die dringend überholungsbedürftige Orgel wird teilweise zerlegt, gereinigt, wo nötig repariert und wieder zusammengebaut.

Alle Arbeiten müssen bis zum 31. Dezember 2010 ausgeführt und abgerechnet werden. Damit erstrahlt der Sakralbau aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert bereits am Jahresende wieder im alten Glanze.

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  • Quelle: red
  • Zuletzt geändert am 11.09.2010 - 03:20 Uhr
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