Döner- und China-Imbiss brennen

Großschweidnitz | Löbau. Am 17. April 2008 brannte gegen 1.20 Uhr in Großschweidnitz ein Döner-Imbiss. Er war durch einen Molotow-Cocktail in Brand gesetzt worden. Die örtliche Feuerwehr rückte zur Brandbekämpfung an. Eine knappe Stunde später erfolgte ein Brandanschlag auf einen China-Imbiss in Löbau. Dort wurde zudem die Parole „Kauft nur bei Deutschen“ angeschmiert. Durch intensive Ermittlungs- und Fahndungsarbeit konnten Polizeibeamte noch in der gleichen Nacht vier tatverdächtige Männer stellen, die vermutlich für beiden Brandanschläge und das Schmieren von ausländerfeindlichen Parolen verantwortlich sind.

Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Die Beamten hatten im Stadtgebiet Löbau ein verdächtiges Fahrzeug angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich vier stark nach Benzin riechende Männer im Alter von 19 und 20 Jahren. Im Fahrzeug fanden sich Utensilien, die höchstwahrscheinlich für die Brandstiftungen und auch für die Schmierereien gebraucht wurden.

Die vier Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Bei ihnen konnten die Beamten zudem einen Baseballschläger und einen Ehrendolch der Waffen-SS sicherstellen.

Die weiteren Ermittlungen führt das Dezernat polizeilicher Staatsschutz.


Kommentar


Stirbt die Dummheit denn nie aus? Die deutschnationalen Rotznasen sollten mal überlegen, warum China-Imbiss- und Döner-Buden florieren, während die Bock-und-Bratwurst-Fraktion schwächelt.

Das hat nämlich vor allem mit Fleiß, Disziplin und Leistungswillen zu tun - Eigenschaften, die sich die Teuto- und Stammtischgermanen gern selbst zuschreiben, ihnen offenbar aber oft genug erst von Türken, Chinesen und anderen wieder beigebracht werden müssen. Freundlichkeit und ein Lächeln - ach was, so weit wollen wir ja garnicht gehen mit unseren Forderungen.

Der Döner-Kebap heute abend war jedenfalls ganz hervorragend, der Döner-Mann war gut drauf, ein schöner Tagesausklang,

bestätigt ihr vollgefressener Fritz R. Stänker

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  • Zuletzt geändert am 17.04.2008 - 22:01 Uhr
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